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Deutsche Bank sieht Trend zu automatisierter Programmierung

Grund: 50 Mrd. € Produktionsausfälle allein in den USA durch Softwarefehler
 
München/Frankfurt, 29. Juni 2005 - Neue Technologien für Unternehmenssoftware werden in diesem Jahrzehnt nach Ansicht von Analysten hoch gehandelt. In einer Studie über „Wegweisende Innovationen der Informations- und Kommunikationstechnologien“ bewertet die Deutsche Bank zehn solcher Innovationen. Darunter befindet sich auch der Trend zum automatisierten architekturgetriebenen Programmieren, wie es bei CARE Technologies mit „OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ betrieben wird. Die Deutsche Bank sieht eine fundamentale Veränderung bei der Entwicklung von Unternehmenssoftware für alle Branchen. Während der Markt eine höhere Zuverlässigkeit der Prozesse fordere, seien gleichzeitig seit dem Platzen der "New Economy"-Aktienblase Bestrebungen hin zu mehr Effizienz verstärkt in den Fokus gerückt. Wegen „dramatisch beschnittener Budgets“ suchen Auftraggeber nach der Möglichkeit einer kostengünstigen Entwicklung neuer Softwarebausteine und wollen gleichzeitig das Problem kostspieliger Ausfälle durch Softwarefehler in den Griff bekommen.

Wie zuvor in den traditionellen Industriezweigen würden nun auch in der Softwareentwicklung selbst Automatisierung und Standardisierung voranschreiten, heißt es in der Trendstudie der Deutschen Bank. Durch Automatisieren entwickle sich das Programmieren heute schon vom simplen Codieren hin zum kreativen Modellieren. Dabei würden Information semantisch verknüpft, um eine speziell dem Fall angepasste Software zu erstellen. Konkret setze das automatisierte Programmieren mit Modellen bei der kostenintensiven Fehlerhäufigkeit der Programmierung an. Der Grund liegt auf der Hand: Aus Programmfehlern resultierende Produktionsausfälle belaufen sich den Experten zufolge allein in den USA pro Jahr auf umgerechnet 50 Milliarden Euro.

Und so bekommt „OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ die Softwarefehler in den Griff: Die komplexen Programmcodes werden nicht mehr von Menschen entwickelt oder getippt. Stattdessen erfasst der Software-Architekt im Gespräch konkrete Kundenanforderungen und lässt dann von der Programmiermaschine maßgeschneiderte Software erstellen. Die Maschine meldet Fehler in der Logik, die zum Programmabsturz führen könnten.

Das spanische Unternehmen CARE Technologies ist aus einem Spin-off der Polytechnischen Universität von Valencia entstanden und brachte „OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ auf den Markt. Diese reduziert die Entwicklungszeit für Software um die Hälfte und schaltet das Problem der Softwarefehler aus.

OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ hat unter anderem mit der Pacific Stock Exchange in San Francisco, einer spanischen Fluglinie und dem deutschen Telekommunikations-Anbieter TelDaFax erfolgreiche Projekte abgeschlossen. Die Analysten der Deutschen Bank konstatieren: „Das automatisierte architekturgetriebene Programmieren hat damit das Stadium rein akademischer Forschung hinter sich gelassen und verändert den IT-Markt fundamental.“ Arbeitsabläufe beim Programmieren würden nun effizienter gestaltet. Deutsche Bank Research schließt die Trendstudie allgemein mit den Worten: „Die in der gesamten Ökonomie existierenden Bestrebungen nach mehr Sicherheit und verbesserter Effizienz bauen zwangsläufig auf neue Informations- und Kommunikationstechnologien. Folglich können Anbieter von Produkt- und Prozessinnovationen deutlich überdurchschnittliche Wachstumsraten erwarten.“

Die komplette Studie von Deutsche Bank Research finden Sie online: http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000180580.pdf
 
Über CARE Technologies
 
Die Programmiermaschine "OLIVANOVA® Model Execution" wurde von CARE Technologies S.A. mit Sitz im spanischen Dénia (Alicante) entwickelt, von Gartner Group bewertet, von Veritest gestestet und von Microsoft zertifiziert. Das Unternehmen besteht seit 1999 und ist eine hundertprozentige Tochter der CHG Gruppe (Construcciones Hispano Germanas), die 1972 mit einem Bauunternehmen begann. CARE Technologies Deutschland GmbH wurde 2003 mit Sitz in München gegründet. Mit der SOSY Inc. gibt es seit dem Jahr 2000 eine Repräsentanz im kalifornischen San Francisco (Silicon Valley). Präsident der Firmengruppe CHG ist Siegfried Borho, Eigenkapital (Kapital und Reserven): über 61 Millionen Euro (1.Januar 2004; Wirtschaftsprüfung Price Waterhouse Coopers). Die CHG hat einen Jahresumsatz von über 60 Millionen Euro und hat weltweit 400 Mitarbeiter (Stand 1. Dezember 2004).

Kontakt

CARE Technologies Deutschland GmbH
Bavariaring 8
D-80336 München
Tel.: +49 (89) 42 70 5-513
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