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Programmiermaschine als Kuckucks-Ei auf Programmiermesse

Prof. Pastor stellt modellbasiertes „Extreme Non-Programming" vor

München, 23. Januar 2006 – Als Kuckus-Ei auf einer Programmiermesse hat sich „OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ während der OOP 2006 entpuppt. Während andere Vorträge sich mit Standards und Tools für die Programmierung befassten, kam der Auftritt des spanischen Professors Óscar Pastor einer Revolution gleich: Er trat dafür ein, das Programmieren abzuschaffen. Mit seiner Erfindung zur automatischen Transformation von Modellen in vollständige Applikationen will er gegen „immanente Probleme der Softwareentwicklung“ vorgehen, so Pastor: „Mehr als die Hälfte der Funktionalität maßgeschneiderter Software wird von den Kunden über­haupt nicht genutzt. Insgesamt 350 Milliarden US-Dollar verschwendet die IT-Industrie jedes Jahr, vor allem weil Software voller Fehler steckt.“ Da Anforderungen der Kunden in IT-Projekten oft nicht voll erfüllt werden, trat der Wissenschaftler provokant für „Extreme Non-Programming“ ein: Statt zu programmieren solle man lieber gründlich modellieren.

Professor Pastor von der Polytechnischen Universität von Valencia gilt als der geistige Vater der „Programmiermaschine“. In seinem 90minütigen Vortrag auf der Fachmesse OOP für objektorientiertes Programmieren trat er dafür ein, mit seiner Methode Software künftig stabiler, schneller, und kostengünstiger zu produzieren. Mit „OLIVANOVA– Die Programmiermaschine“, die durch CARE Technologies weltweit vertrieben wird, ist nach dem gründlichen Modellieren eines Geschäftsprozesses die ganze Arbeit getan. Den Rest erledigt ein zentraler Rechner innerhalb von Minuten. Herkömmliche Softwareentwicklung sei der Geschwindigkeit des Wirtschaftsalltags heute nicht mehr gewachsen, so Pastor.

Der Wissenschaftler wörtlich: „Mein Hauptanliegen ist, dass sich ein Systemarchitekt voll auf das Problem des Kunden statt auf die konkrete technische Lösung konzentriert. Computer sind heute soweit, dass sie menschliche Konzepte aus Modellen in Applikationen kompilieren können.“ Ein Model Compiler sei die logische Fortführung eines in der Geschichte der Softwareentwicklung ständig steigenden Abstraktionsniveaus.

 

integranova bot Unternehmen auf der OOP 2006 an, die Leistungsfähigkeit der Programmiermaschine in einem 48stündigen Workshop auf die Probe zu stellen. Dabei wird eine tatsächliche Softwareanforderung des Kunden zu Grunde gelegt, die auf relationalen Datenbanken aufbaut. Nach zwei Tagen hat der Kunde nicht nur einen funktionsfähigen Prototyp erhalten – sondern auch eine revolutionär neue Methode zu Software-Entwicklung schätzen gelernt.

 

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Über integranova

integranova ist ein Unternehmen der CHG-Firmengruppe und wurde 1999 in Denia (Spanien) gegründet. Das deutsch-spanische Unternehmen, das aus der Forschungsarbeit der Polytechnischen Universität von Valencia entstammt, unterhält Büros in Denia, Madrid, München, Düsseldorf und San Francisco. Die gesamte Firmengruppe CHG, deren Präsident Siegfried Borho vorsteht, hat einen Jahres­umsatz von über 60 Millionen Euro und beschäftigt weltweit 400 Mitarbeiter.

Das Flaggschiff von integranova ist „OLIVANOVA®– Die Program­mier­maschine“, das erste Software-System, das komplette Anwendungen aus Modellen generiert.OlivaNova– Die Programmiermaschine“ baut auf Geschäftsabläufen und Software-Regeln auf. Die Anforderungen an neue Software werden mit Hilfe von Modellen vollständig, korrekt und eindeutig formuliert, so dass daraus automatisch Sourcecode erzeugt werden kann. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades wird dieses Transformations-Werkzeug als die „erste Programmiermaschine der Welt“ bezeichnet.
OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ wurde von Veritest getestet und von Microsoft zertifiziert.

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